Irgendwann, dann – ein utopischer Dokumentarfilm über feministische Zukunftszenarien

IRGENDWANN, DANN

Ein utopischer Dokumentarfilmin Entwicklung

SYNOPSIS

Was wäre, wenn 2022 die Pille für den Mann auf den Markt kommt?

Was wäre, wenn 2071 der Gender Pay Gap Tag obsolet geworden ist?

Was wäre, wenn 2120 eine Frau Päpstin wird?

IRGENDWANN, DANN stellt diese Fragen und entwirft Zukunftsszenarien für eine Welt, in der sich feministische Forderungen überholt haben werden. In sieben Zeitsprüngen nähern wir uns in SHOWTIME, einem eigens entwickelten Sendungsformat, jenem Jahr, in dem laut Global Gender Gap Report 2020 weltweit Geschlechtergerechtigkeit erreicht sein wird: nämlich 2296.

SHOWTIME framed die Erfahrungen der Protagonist*innen und fungiert als Metaebene: Fremd- und Archivmaterial illustrieren die Absurdität von Geschlechterzuschreibungen, spielen humorvoll mit diesen und verkehren sie ins Gegenteil. Reales und Fiktives fließen ineinander, Rollenklischees zerbröseln, Zuseher*innen schauen in den Spiegel und erkennen: Auch ich bin nicht frei von Genderzuschreibungen.

Die fiktiven Szenen bilden einen kontrastreichen Spannungsbogen zur Gegenwart, in der eine feministische Künstlerin mit riesigen bestickten Baustellen-Schutznetzen auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht. Solange Gleichberechtigung eine ewige Baustelle ist, bin ich Feministin, wird im traditionellen Kreuzstich appliziert und an einem klassisch männlich-dominierten Ort im öffentlichen Raum montiert: der Baustelle.

Rund um diese Baustellen der Geschlechterungerechtigkeiten treffen wir unsere Protagonist*innen und begleiten ihren Alltag: Wir lernen eine Kranunternehmerin, eine Architekturstudentin, einen Gerüstler und die pensionierte Ballettdirektorin der Wiener Staatsoper kennen und umkreisen mit ihnen drei Hauptthemen, die im Zuge der weiteren Projektentwicklung festgelegt werden – etwa ARBEIT, RELIGION und SEX. Eine filmische Reise zwischen Klagenfurt und Tel Aviv, Krakau und Rabat – und gleichzeitig eine Zeitreise, die bis in das ferne Jahr der Geschlechterparität führt.

IRGENDWANN, DANN legt den Fokus auf die Good News:
Was haben wir schon erreicht? Wo müssen wir noch hin? Und wie machen wir das?

Come join us in spreading equality!

CREW

BUCH & REGIE
Karin Berghammer & Ina Ivanceanu

KAMERA
Ferdinand Cibulka

PRODUKTIONSLEITUNG
Barbara Eppensteiner

PRODUKTIONSASSISTENZ
Franziska Aringer

PRODUKTION

Karin Berghammer | berg hammer film

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ORF

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