Müll & Poesie

MÜLL & POESIE

Ein TV-Dokumentarfilm in Produktion

SYNOPSIS

Der Dokumentarfilm mit dem Arbeitstitel MÜLL & POESIE schaut sich an wo und wie die Rückstände unserer Wohlstandsgesellschaft gesammelt, transportiert, sortiert, aufbereitet, wiederverwertet und transformiert werden und sucht nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Abfallwirtschaft in Stadt und Land.

Unsere Wegbegleiterin auf dieser Reise ist die Künstlerin und Philosophin ELISABETH VON SAMSONOW. Mit ihr bewegen wir uns in großen peristaltischen Bewegungen durch ein thematisches Feld, das sie schon lange kulturwissenschaftlich begleitet. Wir beobachten sie in Kommunikation mit den Akteur*innen der Abfallwirtschaft und bei den vielfältigen Arbeitsschritten auf dem Weg zur Klärung, Verbrennung oder neuen Bestimmung. Ihr genauer und doch stets liebevoller Blick gewinnt den Details viel Witz ab und dringt gleichzeitig in erhellende anthropologische und kulturtheoretische Dimensionen vor.

Der Blick und die Gedanken der Philosophin eröffnen neue Betrachtungswinkel auf die Frage was mit dem passiert, was wir aus unseren Leben ausscheiden und wer diejenigen sind, die sich darum kümmern. Samsonow identifiziert das Weggeworfene als Exkrement unserer Gesellschaft und bewundert die, die sich tagtäglich damit beschäftigen. Für ihr Ziel, eine das kollektive Bewusstsein schärfende Debatte über Verschwendung und Kreislaufwirtschaft, ReUse und Upcycling anzuzetteln, steigt sie ohne zu zögern sowohl tief in die Kanalisation, als auch hoch auf einen Kran. Den Tabus und dunklen Seiten der Thematik nähert sie sich frohen Mutes und bleibt dabei trotzdem stets am Boden.

Gut gelaunt sind auch die Menschen, die uns an ihrem Arbeitsalltag teilhaben lassen. Sie alle mögen, was sie tun und freuen sich, dass sich jemand für sie und ihre Tätigkeiten interessiert. Von Sara Jäger, einer Müllwagenlenkerinnen bei Saubermacher über Arpad Horvath, der mit der “kehr-task-force” im Grazer Stadtpark unterwegs ist, bis hin zum Weinbauern und Kompostspezialisten Fred Loimer; Vom Ziegenbetreuer am Rautenweg bis zum St. Andräe Wördener Schrottkünstler Stefan Novak: Unsere Wegbegleiter des Verworfenen sind Expert*innen in ihrem Bereich. Sie brennen für das, was sie tun und kommunizieren auf Augenhöhe mit der Philosophin. Da ihre Tätigkeiten auch visuell viel Faszinierendes zu bieten haben, ruft die Thematik geradezu danach, einen Film daraus zu machen.

CREW

BUCH & REGIE
Karin Berghammer

DRAMATURGIE & PRODUKTIONSLEITUNG
Barbara Eppensteiner

KAMERA
Krisztina Kerekes

Montage
Cordula Werner

TON
Gerd Jochum

PRODUKTIONS- UND SCHNITTASSISTENZ
Franziska Teresa Aringer

MUSIK
Christof Dienz

FARBKORREKTUR
Johannes Püller

SOUNDDESIGN & MISCHUNG
Christofer Frank

PRODUKTION

in KOPRODUKTION mit

Karin Berghammer | berg hammer film

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