MOTHERS OF INVENTION

Dokumentarfilm in Entwicklung 

Eine Frau packt teure wissenschaftliche Geräte in Umzugskartons. Das Labor ist fast leer. Fast beiläufig erwähnt sie, dass sie Insolvenz anmelden und bis Freitag raus sein muss.

Ihr neun Monate alter Sohn sitzt auf ihrer Hüfte. Das Telefon klingelt – jemand erklärt ihr, wie man Präzisionsinstrumente abbaut, von denen sie nie gedacht hätte, dass sie sie einmal besitzen würde.

So sieht Erfindung tatsächlich aus – bevor die Geschichte entscheidet, ob sie Bedeutung haben wird.

LOGLINE

Über mehrere Jahre hinweg begleitet MOTHERS OF INVENTION Erfinderinnen und Gründerinnen, die versuchen, etwas radikal Neues in die Welt zu bringen – während sie gleichzeitig Kinder tragen, Schulden stemmen, Erschöpfung aushalten, Care-Arbeit leisten, mit Zweifeln leben und ständig mit dem Scheitern rechnen müssen.

Der Film bewegt sich durch Labore, Investorengespräche, Wohngemeinschaften, Krankenzimmer, Küchen, Sporthallen und nächtliche Arbeitssessions – und betrachtet Erfindung nicht als heroischen Durchbruch, sondern als einen lang anhaltenden Zustand der Unsicherheit.

Im Zentrum fragt der Film:

Wer darf die Zukunft erfinden? Und unter welchen Bedingungen?

DER FILM

Wir sind es gewohnt, Innovation durch die Mythologie der Disruption zu betrachten: Visionäre Gründer*innen, charismatische Genies, exponentielles Wachstum.
Doch die meisten Erfindungen entstehen so nicht. Sie entstehen leise, prekär, immer wieder am Rand des Zusammenbruchs. Und wenn Frauen erfinden, sind die Bedingungen oft noch widersprüchlicher: Von ihnen wird erwartet, mutig zu innovieren und gleichzeitig das Leben um sie herum stabil zu halten.

Mich interessiert nicht die Erfolgsgeschichte.
Der Film sucht fortlaufend nach den Reibungsflächen: Zwischen Fürsorge und Ehrgeiz, Körpern und Systemen, Erfindung und Überleben.
Unsere Protagonistinnen sind keine Sinnbilder und keine Vorbilder. Sie sind Frauen mitten in Prozessen, deren Ausgang während des gesamten Films offenbleibt. Ob ihre Ideen Bestand haben, ob ihre Unternehmen überleben, weiß selbst der Film nicht. Genau diese Unsicherheit ist wesentlich.

ENTWICKLUNG GEFÖRDERT VON

CREW

BUCH & REGIE

Karin Berghammer

PRODUKTION

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berg hammer film | Wien
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